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Nottaufe


Wenn für einen Menschen, insbesondere für ein neugeborenes Kind, Lebensgefahr besteht und ein Pastor oder eine Pastorin nicht mehr herbeigerufen werden kann, darf jeder Christ taufen. Voraussetzung ist, dass der Täufling oder die für ihn Verantwortlichen einverstanden sind. Wenn möglich, soll die Taufe in Gegenwart christlicher Zeugen vollzogen werden.

Wer die Nottaufe empfangen hat, ist gültig getauft. In Zeiten hoher Kindersterblichkeit wurden viele Neugeborene von Hebammen getauft. Das gilt noch für viele unserer heutigen Senioren. Die Nottaufe muß alsbald dem zuständigen Pfarramt gemeldet werden.

Ist trotz aller Bemühungen die Taufe nicht mehr rechtzeitig möglich, dürfen wir den ungetauft Verstorbenen dennoch in Gottes Liebe geborgen wissen.


Ablauf einer Nottaufe

Zu Beginn kann der Taufbefehl Christi Mt 28,20 gesprochen werden:

Taufbefehl:

Jesus sagte zu seinen Jüngern: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.


Auch folgende kurze Form allein ist möglich:

Wer tauft, spricht (und segnet dabei den Täufling mit dem Zeichen des Kreuzes): Herr Jesus Christus, nimm N.N. (dieses Kind) an in deiner Barmherzigkeit.


Glaubensbekenntnis:

Es folgt das Glaubensbekenntnis:

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Taufe:

Der/ die Taufende gießt mit der Hand dreimal Wasser über die Stirn des Täuflings und spricht: N.N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Der Friede des Herrn sei mit dir.

Gebet:

Zum Schluss wird das Vater unser gebetet

(Vgl. Evangelisches Gesangbuch, Nummer 791).
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